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Anfänge

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Gründerteam: von links nach rechts: Pastor Ernst Lohmann, Wally von Hochstetter, „Bibelhausmutter“ Anna von Hochstetter, Jeanne Wasserzug

Gründung

Initiator für den Aufbau der Ausbildungsstätte der Malche war Pastor Ernst Lohmann. Auf seinen Reisen durch den Orient wurde er häufig mit schwierigen Lebensumständen von Frauen konfrontiert.

Er entschloss sich, ein Werk zu gründen, in dem Frauen für den missionarischen und diakonischen Dienst an Frauen und Kindern in orientalischen Ländern vorbereitet werden sollten. So entstand in Bad Freienwalde 1898 die Malche als „Bibelhaus“. Später bekam sie den Namen „Frauenmission Malche“.

Anfangsjahre

Erste Trägerin des „Bibelhauses“ war die Familie von Hochstetter. Sie stellte nach und nach ihr gesamtes Grundstück im Malchetal zur Verfügung, auf dem Häuser für die rasch wachsende Zahl von Bibelschülerinnen gebaut werden konnten.

Oberst von Hochstetter, seine Frau Luise, seine Schwiegertochter Anna, seine Töchter Luise und Wally sowie deren Freundin Jeanne Wasserzug waren prägende Persönlichkeiten in den Anfangsjahren der Malche.

Weitergehen

Nach ihnen kamen andere Frauen und Männer, die Leitungsaufgaben wahrnahmen, Unterricht erteilten und sich um Haus, Hof und Küche des wachsenden Werkes kümmerten.

Generationen von Menschen lernten die Malche als einen Ort kennen, an dem sie eine fundierte Ausbildung bekamen und Heimat fanden.